{"id":1614,"date":"2019-01-13T19:12:10","date_gmt":"2019-01-13T19:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/?p=1614"},"modified":"2019-01-27T20:07:15","modified_gmt":"2019-01-27T20:07:15","slug":"serbien-20-jahre-nach-den-nato-bomben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/serbien-20-jahre-nach-den-nato-bomben\/","title":{"rendered":"Serbien 20 Jahre nach den Nato Bomben &#8211; Ein Interview mit Nebojsa Katic"},"content":{"rendered":"\n<p>Unter dem Druck ausl\u00e4ndischer Kreditgeber und des IWF betreibt die serbische Regierung eine Politik, die das Land an den Abgrund f\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne eigenes l\u00e4ngerfristig angelegtes Wirtschaftskonzept verschleudert sie&nbsp; Betriebe, Banken und landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen an ausl\u00e4ndische Konzerne und l\u00e4\u00dft sich jede Steuerungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr die Entwicklung der serbischen Wirtschaft aus der Hand nehmen. Mit billigsten L\u00f6hnen, niedrigsten Steuers\u00e4tzen und gro\u00dfz\u00fcgigen staatlichen Zusch\u00fcssen meint sie, allein mit Hilfe ausl\u00e4ndischer Investitionen dem Land zu wirtschaftlichem Wachstum verhelfen zu k\u00f6nnen. Ein schwerer Irrtum, der sehr bald zu einem b\u00f6sem Erwachen f\u00fchren d\u00fcrfte.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der serbische Unternehmensberater, Wirtschaftsanalytiker und Kolumnist Nebojsa Katic hat dem Chefredakteur des Nachrichtenmagazins NIN (1) Milan \u0106ulibrk ein h\u00f6chst informatives Interview zur wirtschaftlichen Lage seines Landes und zur Wirtschaftspolitik der serbischen Regierung gegeben. Nebojsa Katic wurde 1955 in Valjevo geboren. Er hat sein Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakult\u00e4t in Belgrad absolviert. Seine berufliche Karriere war bis 1998 mit der f\u00fchrenden Beratungsgesellschaft Jugoslawiens <em>Energoprojekt<\/em> verbunden, die gro\u00dfe Projekte im hydroelektrischen Bereich wie Staud\u00e4mme, Wasserkraftwerke, Bew\u00e4sserungsanlagen verwirklicht hat. Er war unter anderem Finanzdirektor der Holding. Seit 2002 lebt und arbeitet Nebojsa Katic als unabh\u00e4ngiger Unternehmensberater in London. Auf seinem Internetportal <em>iz drugog ugla<\/em> (2) ver\u00f6ffentlicht er regelm\u00e4\u00dfig Artikel zu wirtschaftspolitischen Themen. Hier findet sich auch das Interview, das Bernd Duschner (3) aus dem Serbischen \u00fcbersetzt hat. &nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nebojsa Katic \u2013 Interview mit NIN vom 22.11.2018<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: K\u00fcrzlich haben Sie auf dem Forum in Kolarac gesagt, dass ein Land, das Kredite in EUR aufnimmt, um seine Verpflichtungen in der einheimischer W\u00e4hrung zu begleichen, den Verstand verloren hat. Was w\u00fcrden Sie dann zu Serbien sagen? Nur ein Viertel der \u00f6ffentlichen Verschuldung lautet auf Dinar, der Rest auf andere W\u00e4hrungen (konkret: 39,3% auf EUR, 28,5% auf Dollar, 6,3% sonstige)?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Struktur der \u00f6ffentlichen Verschuldung hat sich in Wahrheit etwas verbessert. Der&nbsp; Anteil der Schulden, die auf Dinar lauten, hat sich, verglichen mit beispielsweise 2012, erh\u00f6ht. Damals betrug er 20%.&nbsp; Das Ph\u00e4nomen, dass ein Entwicklungsland f\u00fcr seinen Haushalt Kredite in ausl\u00e4ndischer&nbsp; W\u00e4hrung aufnimmt, wird in der Literatur als eine \u201eTods\u00fcnde\u201c bezeichnet. Mir ist dieser Ausdruck zu milde. Ich verwende f\u00fcr diese Form der Verschuldung einen sch\u00e4rferen Ausdruck, \u00f6konomischer Irrsinn. Diesen Wahnsinn haben ausl\u00e4ndische Berater als kluge Idee angepriesen und als solche wurde sie armen L\u00e4ndern verkauft. Ihnen wurde damit auf Dauer eine Schulden-Schlinge um den Hals gelegt. Der Zweck der Irref\u00fchrung besteht darin, L\u00e4nder abzuhalten, den eigenen Emissionsmechanismus zu nutzen. Die Ausgabe einheimischer W\u00e4hrung soll auf der Basis von Auslandskrediten erfolgen, weil damit angeblich die Inflation nicht gef\u00f6rdert w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Warum befindet sich Japan mit einer Verschuldung, die doppelt so hoch ist wie sein&nbsp; Bruttoinlandsprodukt in einer viel besseren Position als Serbien? Dessen&nbsp; Regierung prahlt damit,&nbsp; die Verschuldung auf unter 56 Prozent des BIP gesenkt zu haben?<br><\/strong><br>Die wirtschaftliche Geschick eines Landes wird nicht von der H\u00f6he der Staatsverschuldung bestimmt, sondern der Art, wie diese finanziert wird. Wenn die Staatsverschuldung von Ausl\u00e4ndern finanziert wird, liegt das Schicksal des Landes in deren H\u00e4nden. Wenn Ausl\u00e4nder aus irgendeinem Grund aufh\u00f6ren, Euch Kredite zu geben, bricht eine Schuldenkrise aus. Dieses Ph\u00e4nomen wird in der Theorie als ein <strong>&#8222;<\/strong>pl\u00f6tzlicher Stillstand<strong>\u201c<\/strong> bezeichnet.<br> Japans Staatsverschuldung liegt bei etwa 238 Prozent des BIP. Das ist eine unglaubliche Zahl. Aber Japan finanziert seine Schulden aus inl\u00e4ndischen Quellen, finanziert sie mit Yen, finanziert sie indirekt durch Emissionen auf dem Prim\u00e4rmarkt und mit einer solchen Verschuldung kann man&nbsp; leben. Japan ist nicht auf die Gnade des Auslands angewiesen. Lassen sich mich einen etwas vereinfachten Vergleich w\u00e4hlen: Es ist nicht dasselbe, ob sich B\u00fcrger bei einem Angeh\u00f6rigen ihrer Familie verschulden oder bei Kredithaien. Letztere brechen ihnen das Kreuz.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Sie haben zu Beginn des Jahres 2015 behauptet, Serbien steuere seit mehr als einem Jahrzehnt auf den Abgrund zu, obwohl das Wachstum des BIP bis 2008 in keinem Jahr weniger als 4,4 Prozent betrug. Diese H\u00f6he werden wir selbst in diesem Jahr nicht erreichen. Bedeutet das, dass wir uns tats\u00e4chlich immer noch auf den Abgrund zu bewegen? K\u00f6nnen wir uns nur noch auf die Worte von Pasic (1) verlassen: \u201eEs gibt keine Rettung f\u00fcr uns, zugrundegehen werden wir trotzdem nicht\u201c?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erstens m\u00fcssen Wachstumsraten \u00fcber einen Zeitraum von&nbsp; f\u00fcnf bis zehn Jahren betrachtet werden, um verl\u00e4ssliche Schlussfolgerungen zur wirtschaftlichen Entwicklung ziehen zu k\u00f6nnen. Wegen der Wachstumsrate, die in einem Jahr erreicht wurde, sich zu br\u00fcsten, ist billige Propaganda. In den letzten zehn Jahren ist Serbien unter Ber\u00fccksichtigung des &#8222;sensationellen&#8220; 2018 mit einer durchschnittlichen Jahresrate von weniger als einem Prozent gewachsen und damit am vorletzten Platz in der Region. In den letzten f\u00fcnf Jahren betrugt die durchschnittliche Jahresrate, einschlie\u00dflich der erwarteten Wachstumsrate f\u00fcr dieses Jahr, rund 1,5 Prozent. Sie ist damit zweifelsohne die niedrigste in der Region.<br> Zweitens ist es nicht egal, wie man das Wachstum erzeugt. Wenn ihr das macht,&nbsp; indem ihr alles verkauft, was verkauft werden kann, an dem unsinnig \u00fcberbewerteten Dinarkurs festhaltet, den Import forciert, die Kreditaufnahme der privaten Haushalte stimuliert und in nichtproduktive Immobilien investiert, dann hat man f\u00fcr einige Zeit hohe Wachstumsraten, endet aber am Rand des Bankrotts, wie Serbien 2008.<br>Drittens ist die Wachstumsrate von rund vier Prozent, mit sich die Regierung br\u00fcstet, f\u00fcr ein Land, mit so niedrigem BIP pro Kopf, \u00e4u\u00dferst bescheiden. Mit einer solchen Rate wird Serbien selbst&nbsp; L\u00e4nder wie beispielsweise Bulgarien niemals einholen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Man bekommt den Eindruck, dass es der Regierung \u00fcberhaupt keine Sorgen bereitet, dass unser Export in diesem Jahr um 7,7% gestiegen ist,&nbsp; unser Import jedoch um 12,8%. Hat es &nbsp; jemand schon f\u00fcr n\u00f6tig gehalten, Alarm zu schlagen?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00fcberbewertete Kurs des Dinar ist f\u00fcr ein Land, das sich in der Entwicklung befindet, eine selbstm\u00f6rderische Politik. Ein \u00fcberbewerterter Kurs erzeugt eine Illusion von Stabilit\u00e4t, hilft die Inflation niedrig zu halten, l\u00e4\u00dft Geh\u00e4lter, die in EUR ausbezahlt werden, h\u00f6her aussehen. Alle Parameter, die man im Verh\u00e4ltnis zum Bruttoinlandsprodukt mi\u00dft, sehen (in EUR gerechnet) besser aus. Gleichzeitig verschlechtert sich die Handelsbilanz, \u00fcberschwemmt ausl\u00e4ndische Ware den Markt und die einheimischen Produkte sind immer weniger konkurrenzf\u00e4hig. Das alles haben wir bereits am Vorabend von 2008 deutlich illustriert bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Auch fr\u00fcher haben Sie den \u201estarken\u201c Dinar kritisiert, weil damit die Importeure, nicht aber die Exporteure gef\u00f6rdert werden. Was sagen Sie heute, wo der sich der Dinar verglichen mit Februar 2017 gegen\u00fcber dem EURO um 5 %, gegen\u00fcber dem britischen Pfund um 6,5% und gegen\u00fcber Dollar und Schweizer Franken um 10% aufgewertet hat. Ist das nicht f\u00fcr die Mehrheit eine gute Geldpolitik? Schlie\u00dflich gibt es in Serbien, wie Professor Miodrag Zec sagen w\u00fcrde, mehr Netto-Schuldner als Gl\u00e4ubiger.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Schuldner ist die einheimische Geldpolitik und die Politik hinsichtlich des Dinar wunderbar, solange man nicht weiter als bis zur Nasenspitze schaut. Das b\u00f6se Erwachen wird von selbstkommen, sobald&nbsp; der Dinar anf\u00e4ngt, zu fallen, die Zinsen steigen und die Gerichtsvollzieher an der T\u00fcr klopfen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Inwiefern tragen Ausl\u00e4nder, die Devisen ins Land bringen, in Dinar umtauschen, sie dem Staat zu vergleichsweise hohen Zinsen als Kredit geben und zus\u00e4tzlich noch an Wechselkursdifferenzen verdienen, zu dem hohen Dinarkurs bei? Was wird passieren, wenn sich der Trend umdreht?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Zufluss von Devisen, unabh\u00e4ngig, aus welchem Grund er erfolgt, bewirkt eine St\u00e4rkung des Dinar. Jedoch ist nur der Zufluss, der vom Export erzeugt wird, wirklich gesund und bringt keine Risiken. Der sch\u00e4dlichste Zuflu\u00df sind \u00fcberfl\u00fcssigen Zufl\u00fcsse wie die ausl\u00e4ndischen Kredite, mit denen&nbsp; Staatsausgaben, die in Dinar get\u00e4tigt werden, finanziert werden.Wenn dieser Zuflu\u00df zum Erliegen kommt oder sich verlangsamt, und ich bef\u00fcrchte, dass dieser Zeitpunkt nicht mehr weit entfernt ist, werden wir erneut, wie 2008, eine Krise haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: \u00dcber Jahre hinweg haben Sie bei Energoprojekt gearbeitet. Welche Meinung haben Sie vom \u201eProjekt des Jahrhunderts\u201c, BELGRAD AM WASSER (2)?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>BELGRAD AM WASSER ist kein Projekt nach meinem Geschmack. Ich werde mich hier aber nicht mit Geschmacksfragen aufhalten, sondern mich auf zwei \u00f6konomische Aspekte dieses Projektes konzentrieren, die mehr als ungew\u00f6hnlich sind: Zum einem ist nicht klar, was der Staat \u00fcberhaupt als Aktion\u00e4r in einem Unternehmen sucht, das Luxuswohnungen baut. Das ist kein Bet\u00e4tigungsfeld f\u00fcr den Staat und er hat in derartigen Projekten nichts zu suchen. Zum zweiten ist nicht klar, weshalb ein Projekt dieser Art und Gr\u00f6\u00dfe an nur einen Investor (1) und das gleich f\u00fcr 30 Jahre \u00fcbergeben wurde. Wenn es ein solches seltsames, wirklich seltsames Monopol nicht g\u00e4be, k\u00f6nnte das Projekt mindestens doppelt so schnell verwirklicht werden, indem man weitere Investoren herangezieht und durch deren Konkurrenz untereinander. Wir erinnern nur daran, was auf der anderen Seite des Flusses, und zwar auf viel gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4che, in 30 Jahren errichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Sie haben \u00f6fters gesagt, das Land solle aufh\u00f6ren, Ausl\u00e4ndern nachzulaufen und ihnen Geld&nbsp; zu geben, damit sie investieren. Haben Sie nicht den Eindruck, dass jetzt Ausl\u00e4nder nur wegen der Subventionen und billigen Arbeitskr\u00e4fte kommen?&nbsp; Sie vertreten die Auffassung, dass Entwicklung geplant werden muss. Wie wirkt auf sie die Aufforderung von Pr\u00e4sident Vucic an ausl\u00e4ndische Investoren im Stil : \u201eWenn Euch, wer immer es sei,&nbsp; etwas anbietet,&nbsp; dann kommen Sie nach Serbien. Sie werden mehr bekommen!\u201c ?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Art Politik bezeichnen wir in der \u00d6konomie als ein Wettrennen nach unten, bei dem sich&nbsp; L\u00e4nder, die sich in gro\u00dfer Not befinden, gegenseitig unterbieten und dabei immer noch mehr an Subventionen und Verg\u00fcnstigungen anbieten. Das sind Botschaften von Verzweifelten, die kein anderes Konzept f\u00fcr eine Entwicklung kennen au\u00dfer der Idee, ihre billige Arbeitskr\u00e4fte zu verkaufen. Dabei achtet niemand auf die Art der Investition. Niemand \u00e4rgert sich, dass gro\u00dfe Verkaufsketten ins Land kommen, die den Import ausl\u00e4ndischer Waren erh\u00f6hen, oder Industrien, die keine Zukunft haben, oder dass sehr viele weggehen werden,&nbsp; sobald die Subventionen ausgesch\u00f6pft sind bzw. neue Zugest\u00e4ndnisse verlangen werden, damit sie nicht weggehen. Auch wenn Subventionen und billige Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr sie au\u00dferordentlich wichtig sind, kommen die Ausl\u00e4nder, um M\u00e4rkte zu \u00fcbernehmen und die wichtigsten Ressourcen unter ihre Kontrolle zu bringen. Solche Ausl\u00e4nder hat man fr\u00fcher Kolonisatoren bezeichnet, w\u00e4hrend man sie heuteausl\u00e4ndische Investoren nennt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Sie haben sich gegen den Verkauf landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen ausgesprochen. Was sagen Sie dazu, dass der Staat PKB (3) mit seinen 17.000 Hektar f\u00fcr 104 Millionen EUR an Al Dahra verkauft hat ?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine schlechte Entscheidung und nur ein Mosaiksteinchen in dieser unverantwortlichen&nbsp; Politik. Ich m\u00f6chte aber daran erinnern,&nbsp; dass die vorherigen Regierungen diese Politik erm\u00f6glicht haben. Sie haben mit der Europ\u00e4ischen Union Vereinbarungen unterschrieben, die kein anderes Beitrittsland vorher unterschrieben hat. Serbien ist das einzige Land, das bereits vor seinem Beitritt in die EU akzeptiert hat, Fl\u00e4chen an Ausl\u00e4nder zu verkaufen. Niemand hat sich damals \u00fcber diese&nbsp; Entscheidung besonders aufgeregt. Nebenbei bemerkt: Die Fl\u00e4chen von PKB sind nicht die einzigen, die in ausl\u00e4ndische H\u00e4nde \u00fcbergehen. Es ist auch nicht die einzige strategische Ressource in ausl\u00e4ndischer Hand, noch ist diese Politik mittlerweile beendet worden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage<\/strong>: <strong>Kann man es als absurd bezeichnen, dass Serbien in den letzten 10 Jahren mehr ausl\u00e4ndische Direktinvestionen an Land gezogen hat als als alle westlichen Balkanstaaten einschlie\u00dflich Kroatien und dass trotzdem der Anteil der Gesamtinvestitionen am Bruttoinlandsprodukt in keinem Land mit Ausnahme von Bosnien -Herzogovina niedriger ist als in Serbien? (4)Was sagt das f\u00fcr Sie aus? Was k\u00f6nnen wir uns davon erwarten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erstens bedeutet es, dass ausl\u00e4ndische Investitionen, wie hoch sie auch sein m\u00f6gen, Euch nicht retten werden. Zweitens bedeutet es, dass sich die privaten inl\u00e4ndischen Investitionen auf einem&nbsp; niedrigen Niveau bewegen und der Staat an ihnen nicht interessiert ist. Drittens bedeute es, dass die staatlichen Investitionen bereits seit einem Jahrzehnt richtig niedrig sind. Serbien hat keine Entwicklungsstrategie, es fehlt ihm an ausgereiften Instrumenten zur F\u00f6rderung von Investitionen. Ohne ein starkes Wachstum der Investitionen gibt es jedoch kein gesundes Wirtschaftswachstum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Warum gibt es nach Ihrer Auffassung nicht mehr inl\u00e4ndische Investitionen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Grund\u00fcbel der einheimische Wirtschaft ist die katastrophale Kreditpolitik, die man seit Beginn des neuen Jahrtausend verfolgt. Serbien hat ein Konzept \u00fcbernommen, das wir in der Theorie als \u201eNeue makro\u00f6konomischen Konsensus\u201c bezeichnen (das ist nicht dasselbe wie der Washington Konsenzus). Gem\u00e4\u00df dieses Konzeptes sollen die Staaten keinen Einflu\u00df auf die Kreditpolitik der Banken nehmen oder, was Gott verh\u00fcten m\u00f6ge, sie gar steuern. Den Banken ist es freigestellt, zu machen, was sie wollen und wem sie Kredite vergeben. Es gibt keine Vorgaben. Die Banken m\u00f6chten keine Kredite f\u00fcr Investitionen vergeben, lieber gew\u00e4hren sie Kredite an Privatpersonen und den Staat. Die statistischen Daten zeigen das klar(5). Da ich bei meinen vorherigen Antworten Begriffe aus der Psychiatrie benutzt habe, werde ich das auch hier machen, mit einem ein wenig provokativen Zusatz: Diese Kreditpolitik ist Wahnsinn, in dem allzu viel System steckt.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Es ist deutlich, dass der Staat genau das Gegenteil von dem macht, was Sie vorschlagen. Nach Ihnen d\u00fcrfte die Kommercialbank (6) nicht verkauft, sondern m\u00fcsste mit den noch verbliebenen einheimischen Banken zusammengeschlossen werden. Es bleibt nur die Preisfrage, wann die \u00fcbrigen \u00f6ffentlichen Banken verkauft werden. Warum ist das schlecht? Haben nicht die Kosten f\u00fcr die schlechte Unternehmensf\u00fchrung bei den \u00f6ffentlichen Banken bereits 1 Milliarde EUR \u00fcberschritten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ohne gro\u00dfe einheimische Banken gibt es keine Entwicklung im Land. Aber auch gro\u00dfe einheimische Banken sind keine Garantie f\u00fcr eine Entwicklung, wenn der Staat keine Entwicklungspolitik betreibt oder die leitenden Mitarbeiter in den Banken Dilettanten und\/oder korrupt sind. \u00dcber die Kosten aus der schlechter Unternehmensf\u00fchrung bei den \u00f6ffentlichen Banken kann sich jeder sein eigenes Urteil machen. Die Kosten, die Serbien f\u00fcr dieses Finanzsystem zahlt, sind&nbsp; weit, weit h\u00f6her als diese 1 Milliarde. Nein, hoffen wir, dass das, was der Staat macht und das ist das genaue Gegenteil von dem, was er meiner Meinung nach tun m\u00fcsste, seinen B\u00fcrger und der Wirtschaft n\u00fctzt und wir tats\u00e4chlich ins verk\u00fcndete goldene Zeitalter eintreten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: In welchem Ausma\u00df k\u00f6nnte sich der Handelskrieg zwischen den USA und Kina auf kleine L\u00e4nder auswirken, da Washington auf seine B\u00fcndnispartner keine R\u00fccksicht nimmt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nnte er die ohnehin langsame Erholung der serbischen Wirtschaft weiter verlangsamen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe den Konflikt zwischen USA und China als \u201eMutter aller Kriege\u201c bezeichnet. Ich denke, wir haben noch nicht vollst\u00e4ndig das Wesen dieses Zusammensto\u00dfes verstanden und welche Auswirkungen er m\u00f6glicherweise hat. China l\u00f6st heute die USA an der Spitze der Pyramide der f\u00fchrenden Wirtschaftsm\u00e4chte ab. Die Geschichte lehrt uns, dass jeder solcher Wechsel von gro\u00dfen Kriegen begleitet war. Wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass dieser wirtschaftliche Konflikt sich nicht zu einem richtigen, blutigen Krieg ausw\u00e4chst und zu einer globaler Katastrophe f\u00fchrt. Was den reinen Handelskrieg betrifft, so kann er schwerwiegende \u00f6konomische Folgen haben und dazu beitragen, dass wir erneut in eine globale Wirtschaftskrise gewaltigen Ausma\u00dfes eintreten, \u00e4hnlich der 2008.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Unstreitig haben die Sparma\u00dfnahmen dazu beigetragen, dass sich in vergleichsweise kurzer Zeit das Haushaltsdefizit von 2 Milliarden EUR zu einem \u00dcberschu\u00df von einem Paar Hundert Millionen EUR geworden ist. Hat sich also die K\u00fcrzung der Geh\u00e4lter im \u00f6ffentlichen Bereich und bei den Renten ausbezahlt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sparpolitik beim Haushalt hat die Lage der \u00f6ffentlichen Kassen verbessert, aber die Haushalte von B\u00fcrger und Wirtschaft schwer belastet. Serbien hat sich bis zu diesem Jahr effektiv in einer &nbsp; Rezession befunden. Das war der Preis f\u00fcr die Haushaltskonsolidierung. Vergessen wir nicht, dass die \u00f6ffentlichen Schulden Serbiens heute in absoluten Zahlen h\u00f6her sind als 2014, also zum Zeitpunkt, als mit den Einsparungen beim Haushalt begonnen wurde. Der lautstark verk\u00fcndete R\u00fcckgang der \u00f6ffentlichen Schulden bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt geh\u00f6rt in den Bereich der finanzpolitischen Alchemie. Man k\u00f6nnte ihn als einen Triumph der Darstellungsweise \u00fcber den gesunden Verstand bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor einem Jahr habe ich in \u201ePolitika\u201c \u00fcber diesen Vorgang aus der Alchemie geschrieben(7).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Regierung behauptet, dass die \u00f6ffentliche Verschuldung auf 56,6% des Bruttoinlandsproduktes zur\u00fcckgegangen ist. Damit diese Angabe \u00fcber einen gro\u00dfen R\u00fcckgang der Staatsverschuldung logisch stimmig ist, h\u00e4tte die Wachstumrate des Bruttoinlandproduktes bei 9,3 Prozent liegen m\u00fcssen, also mindestens doppelt so hoch wie das tats\u00e4chliche Wachstum, das Serbien in diesem Jahr erreichen wird. Hier werde ich keine Ausdr\u00fccke aus der Psychiatrie verwenden, sondern nur darauf hinweisen, dass man Schulden mit Geld zur\u00fcckzahlt und nicht mit Prozenten eines Trugbildes, das sich Bruttoinlandsprodukt nennt und das noch dazu durch die Wechskurspolitik&nbsp; beim Dinar verzerrt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Wie klingen bei Ihnen in London die Spr\u00fcche serbischer Regierungsvertreter, dass unsere Renten noch nie so hoch waren, die Geh\u00e4lter bald 500 EUR erreichen, wir bei der Entlohnung bereits Bosnien Herzogowina und Bulgarien \u00fcberholt und bald auch die anderen Nachbarl\u00e4nder \u00fcberholen werden und das \u201egoldene Zeitalter\u201c gekommen ist. Wollen Sie nicht sofort zur\u00fcckkehren? &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>Zun\u00e4chst k\u00f6nnen die Renten in normalen Systemen hoch oder niedrig sein. Sie wachsen jedoch immer, wenn sie mit der Inflation angepasst werden. Die logische Folge ist, dass die Renten von Jahr zu Jahr nominal immer h\u00f6her werden, unabh\u00e4ngig davon, ob sie die Inflation voll ausgleichen und ob sie zum Leben reichen. Mit diesem Anstieg der Renten br\u00fcstet sich die Regierung nicht, weil sie andernfalls von den Medien heftig verspottet w\u00fcrde. Zum zweiten ist die H\u00f6he der L\u00f6hne und Renten in EUR f\u00fcr einen Vergleich mit den Rentnern in den Nachbarl\u00e4ndern nicht aussagekr\u00e4ftig, solange man dabei die Wechselkurspolitik und das Preisniveau in den L\u00e4ndern nicht ber\u00fccksichtigt, mit denen sich Serbien vergleicht,<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage: Sollte Donald Trump deshalb gewonnen haben, weil die Eink\u00fcnfte des durchschnittlichen&nbsp; Amerikaners \u00fcber Jahre hinweg stagnierten, ja sogar gefallen sind, wie war dann es m\u00f6glich, dass sich die Umfragewerte des Pr\u00e4sidenten Serbiens verbessert haben, obwohl die L\u00f6hne und Renten real gesunken sind?&nbsp; Werden die wirtschaftlichen Daten in Serbien jemals einen Einflu\u00df auf die politischen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse haben? &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es w\u00e4re \u00e4u\u00dferst unfair, wenn man f\u00fcr den R\u00fcckgang von L\u00f6hnen und Renten nur die Regierung verantwortlich machen w\u00fcrde, die Ende 2012 gekommen ist. Obwohl ich keine Sympathie f\u00fcr die von ihr betriebene Wirtschaftspolitik habe, sondern sie kritisiere, ist sie nicht schlechter, als die bis 2012 verfolgte Politik. Sie ist sogar etwas besser. Das Problem besteht darin, dass die Wirtschaftspolitik dieser Regierung einer Fortf\u00fchrung der Politik der vorherigen Regierungen ist&nbsp; und auf denselben f\u00fcr Serbien t\u00f6dlichen \u00f6konomischen Lehrs\u00e4tzen beruht. Die unn\u00f6tige Propaganda und grobschl\u00e4chtige Rethorik, mit diese Politik begleitetet wird und die jedes Ma\u00df verloren hat, ist nat\u00fcrlich \u00e4rgerlich. Ich denke, dass man so etwas in Serbien bis jetzt nicht gesehen hat. Aber man sieht alles M\u00f6gliche.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkungen des \u00dcbersetzers :<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>1. &nbsp; Nikola Pasic, 1845-1926,&nbsp; serbischer Politiker, von 1904-1918 serbischer Premierminister und von 1921- 1926&nbsp; Regierungschef des K\u00f6nigreiches der Serben, Kroaten und Slowenen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>2. \u201eBelgrad am Wasser\u201c ist ein Entwicklungsprojekt mit teueren Wohnungen, exklusiven Hotels, Gesch\u00e4ften und Lokalen am rechten Save \u2013 Ufer. Investor ist Eagle Hills aus Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Projekt soll 3,5 Mrd. EUR kosten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>3. PKB Landwirtschaftskombinat Belgrad wurde privatisiert und Ende 2018 an das UnternehmenAl Dahra Agricultural Company in Abu Dhabi verkauft. In ihrer Ausgabe vom 24.7.2018 hatte&nbsp;\u201cPolitika\u201d berichtet, dass die serbische Regierung mit dem IWF f\u00fcr die kommenden 30 Monate&nbsp;eine Vereinbarung (Policy Coordination Instrument) unterzeichnet hat, das u.a. die Privatisierung einer Reihe von Gro\u00dfunternehmen vorsieht. Dazu geh\u00f6ren neben PKB,&nbsp; das petrochemische Unternehmen HIP Petrohemija in Pancevo, Methanol- und Essigs\u00e4urehersteller MSK in Kikinda und die Kommercijalna Banka. Das zweitgr\u00f6\u00dfte Unternehmen des Landes,&nbsp; Energieversorger EPS soll bis 2020 in eine Aktiengesellschaftgesellschaft umgewandelt werden. Es d\u00fcrfte der n\u00e4chste Schritt zu seiner Privatisierung sein. \u201cDrzava MMF-u obecala tendere\u201d, in \u201cPolitika\u201d, 24.7.2018&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>4. Im Zeitraum 2013-2017 betrug der Anteil der Gesamtinvestitionen am Bruttoinlandsprodukt(BIP) Serbiens durchschnittlich nur 16,8% verglichen mit 21,5 % bei den \u201cMittel- und osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern\u201d (MOEL). Dabei lag der Anteil der Auslandsinvestitionen am BIP Serbiens bei 5,1% ( MOEL: 1,5%). Dagegen erreichten die \u00f6ffentlichen Investitionen Serbiens nur 2,8% (MOEL 4,1%) und die privaten Investitionen nur 8,9% des BIP (MOEL 15,9%).&nbsp;\u201cStranci ulazu vise nego domaci\u201d, in \u201cPolitika\u201d&nbsp; 6.1.2019;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>5. Von Ende 2014 bis September 2018 ist die Verschuldung der B\u00fcrger in Barkrediten um 101% gestiegen. Sie hat sich auf 3,4 Mrd. EUR verdoppelt. Im gleichen Zeitraum sind die Kredite an die Wirtschaft nur um 3% und die Kredite f\u00fcr Investitionen nur um magere 8%&nbsp; gewachsen. \u201eKako (ne) upropastiti gradane i ekonomiju\u201c, Nebojsa Katic in \u201ePolitika\u201c vom 7.11.2018<\/p>\n\n\n\n<p><em>6. Von den 29 Banken, die in Serbien t\u00e4tig sind, befinden sich 21 in ausl\u00e4ndischer Hand. Siekommen vorallem aus Italien, \u00d6sterreich, Frankreich und Griechenland und haben einen Anteil von 77,1% an der Bilanzsumme des Bankensektors. Der Anteil der \u00f6ffentlichen und&nbsp;privaten serbischen Banken betr\u00e4gt bereits jetzt nur noch 22,9%. Kommercijlna Banka ist mit&nbsp;einem Anteil von ca. 12 % die gr\u00f6\u00dfte noch in staatlicher Hand verbliebene Bank. Ihre Privatisierung ist beschlossen und soll in k\u00fcrze erfolgen. \u201cDrzava konacno krece u Privatzaciju Kommercijalne banke\u201d, in \u201cTanjug\u201d, 15.10.2018 und \u201cSrbija: Osam stranih banaka drzi vise od 50 odsto trzista\u201d, in \u201cBlic\u201d, 23.9.2018<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>7. Beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) spielt es keine Rolle, ob die Einkommen aus den in einem Land erstellten Waren und Dienstleistungen \u201eInl\u00e4ndern\u201c oder \u201eAusl\u00e4ndern\u201c zuflie\u00dfen. Dagegen werden beim Bruttonationaleinkommen (BNP) nur die Einkommen der \u201eInl\u00e4nder\u201c erfasst. Aufgrund des gro\u00dfen Gewichtes der Auslandsinvestitionen in Serbien war das BNP Serbiens 2016 bereits um rund 2 Milliarden EUR oder 6% niedriger als sein BIP. F\u00fcr Nebojsa Katic zeichnet das BIP ein verzerrtes Bild von der tats\u00e4chlichen Entwicklung der serbischen Wirtschaft. Er sieht im BNP f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder die deutlich aussagekr\u00e4ftigere Kennziffer, um da Wirtschaftswachstum messen oder beispielsweise das Gewicht der Staatsverschuldung oder der Auslandsschulden zu bewerten.&nbsp;\u201eJavni dug i statisticko sludjivanje\u201c, Nebojas Katic in \u201ePolitika&#8220;, 13.9.2017&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Druck ausl\u00e4ndischer Kreditgeber und des IWF betreibt die serbische Regierung eine Politik, die das Land an den Abgrund f\u00fchrt: Ohne eigenes l\u00e4ngerfristig angelegtes&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/serbien-20-jahre-nach-den-nato-bomben\/\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Serbien 20 Jahre nach den Nato Bomben &#8211; Ein Interview mit Nebojsa Katic<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1646,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[53,71],"tags":[],"class_list":["post-1614","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-serbien","category-wirtschaft","entry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Serbien 20 Jahre nach den Nato Bomben - Ein Interview mit Nebojsa Katic - Freundschaft mit Valjevo e.V.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/serbien-20-jahre-nach-den-nato-bomben\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Serbien 20 Jahre nach den Nato Bomben - Ein Interview mit Nebojsa Katic - Freundschaft mit Valjevo e.V.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Unter dem Druck ausl\u00e4ndischer Kreditgeber und des IWF betreibt die serbische Regierung eine Politik, die das Land an den Abgrund f\u00fchrt: Ohne eigenes l\u00e4ngerfristig angelegtes&#8230;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/serbien-20-jahre-nach-den-nato-bomben\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freundschaft mit Valjevo e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-01-13T19:12:10+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-01-27T20:07:15+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/E0725A86-A3A3-4033-9DC8-F99C73C8D048.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1280\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1280\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin-z\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin-z\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"19\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\\\/wordpress\\\/serbien-20-jahre-nach-den-nato-bomben\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\\\/wordpress\\\/serbien-20-jahre-nach-den-nato-bomben\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin-z\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\\\/wordpress\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/4fbd0cc7a0227a72529b76aeed6571e4\"},\"headline\":\"Serbien 20 Jahre nach den Nato Bomben &#8211; 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